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Grußbotschaften

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der REAL CORP 2026!

Im Namen der Stadt Wien darf ich Sie sehr herzlich willkommen heißen! Es freut mich, dass so wichtige Themen wie Stadtplanung und regionale Entwicklung auf der Agenda einer so hochkarätigen Konferenz stehen. Der internationale Austausch ist das beste Mittel zur Bewältigung globaler Herausforderungen, die uns alle gleichermaßen betreffen. 

Das betrifft insbesondere die Auswirkungen revolutionärerer moderner Technologien und der KI im Speziellen. Die zentrale Forschungsfrage der REAL CORP 2026 lautet nicht umsonst, ob diese Neuerungen wirklich alles verändern und damit auch moderne Metropolen wie Wien.

Wir spüren diese Veränderung bereits in unserem Alltag: So lassen sich beispielsweise immer mehr Behördenwege in Wien digital erledigen; mit dem Projekt BRISE werden zum Beispiel Baugenehmigungsverfahren papierlos, schneller, effizienter, nachhaltiger und transparenter gemacht. Darüber hinaus ist Wien zu einem KI-Innovationszentrum geworden.

Dieser Prozess steht unter dem Leitgedanken des „digitalen Humanismus“ – sprich: Der Fortschritt soll das tägliche Leben einfacher gestalten. Der Mensch steht im Mittelpunkt und nicht der Fortschritt.
In diesem Zusammenhang wird Bildung zu einer Schlüsselressource werden. Unsere Industriegesellschaften wandeln sich zu Wissensgesellschaften. Deshalb ist es so wichtig, jetzt die Weichen für die bestmögliche Vorbereitung unserer Kinder und Jugendlichen zu stellen, damit sie auf die wachsenden Herausforderungen der digitalen Welt vorbereitet sind.

Zusätzlich wird es darauf ankommen, noch mehr als bisher auf internationalen Austausch zu setzen. Gerade in Zeiten von nationalen Alleingängen und Protektionismus kommt es darauf an, weiter multinationale Foren für Kommunikation und Kooperation offenzuhalten. Denn Wissenschaft und Innovation werden erst von der Begegnung auf Augenhöhe und vom Voneinanderlernen so richtig belebt. 

Deshalb bin sehr froh, dass sich mit der REAL CORP 2026 eine große internationale Konferenz intensiv damit auseinandersetzt, die Ausprägungen und Auswirkungen dieser fundamentalen Transformationen kritisch zu beleuchten. Gerade jetzt – wo sich der Wandel bereits konkret abzeichnet – ist es wichtig und notwendig, Vorstellungen zu entwickeln, wohin und wie weit wir als Gesellschaften gehen wollen. Wir dürfen nicht zu Getriebenen dieses Innovationsprozesses werden, sondern müssen diesen mit sozialem Augenmaß und klaren Zielsetzungen selbst gestalten. 

Genau was das betrifft, leistet die REAL CORP 2026 einen unschätzbaren Beitrag. Ich bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse und wünsche Ihnen allen eine erfolgreiche und vor allem erkenntnisreiche Konferenz!

Michael Ludwig, Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien

 


Unsere Städte und Regionen stehen vor einem tiefgreifenden Wandel. Der Klimawandel, demographische Veränderungen, die Digitalisierung und sich wandelnde Arbeits- und Mobilitätsmuster verändern die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und uns fortbewegen. Städte und Regionen sind daher zentrale Schauplätze für die Sicherung der Lebensqualität, die Förderung der Nachhaltigkeit und die Stärkung des sozialen Zusammenhalts für alle Bürgerinnen und Bürger.

Unser gemeinsames Ziel ist es, widerstandsfähige, inklusive und lebenswerte städtische Umgebungen zu schaffen. Forschung, Technologie und Innovation spielen eine Schlüsselrolle bei der Erreichung dieses Ziels. Sie liefern wichtige Instrumente für eine integrierte Raumplanung, ermöglichen evidenzbasierte Entscheidungen und unterstützen nachhaltige Lösungen in Bereichen wie Energie, Mobilität, Infrastruktur und öffentliche Räume. Strategische Investitionen in Forschung und Innovation sind unverzichtbar, um diesen Wandel vorausschauend und verantwortungsbewusst zu steuern.

Die integrierte Stadt- und Quartiersentwicklung ist in diesem Zusammenhang ein besonders wirkungsvoller Hebel. Durch die Verknüpfung räumlicher, sozialer, ökologischer und wirtschaftlicher Dimensionen ermöglicht sie eine ganzheitliche Herangehensweise an komplexe Herausforderungen und macht die Vorteile der Transformation für die Bürgerinnen und Bürger greifbar. Gut gestaltete integrierte Quartiere können als Vorzeigeprojekte für Innovation dienen, den sozialen Zusammenhalt fördern und als wichtige Bausteine für eine nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung fungieren.

In diesem Sinne heiße ich die REAL CORP 2026 herzlich in Wien willkommen. Mit ihrem Schwerpunkt auf integrierter Stadt- und Regionalentwicklung bietet die Konferenz eine wichtige Plattform für den internationalen Austausch und bringt die Diskussion auf das Wiener Otto-Wagner-Areal – einen Ort, der für Transformation, Innovation, eine lebendige Architekturkultur und die enge Verbindung zwischen Forschung, Technologie und Stadtplanung steht.

KommR Peter Hanke, Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur